„Ich kenne viele Frauen, die Priesterinnen werden wollen“

Sie geht voran: Jacqueline Straub (28) setzt sich unermüdlich dafür ein, dass Frauen in der Katholischen Kirche zu Priesterinnen geweiht werden dürfen.

Ein brennender Wunsch, mit dem sie nicht allein ist. „Ich kenne ganz viele Frauen und Mädchen, die auch Priesterinnen werden wollen“, so die junge Frau im Interview mit BENE. „Und auch viele Männer sind der Ansicht, dass die Frauen in der Katholischen Kirche den Männern auf sämtlichen Hierarchiestufen gleichzustellen sind. Es gibt also viele Menschen, die hinter mir stehen und mir sagen, dass ich nicht aufgeben soll.

Jacqueline Straub ist nicht nur in den Medien aktiv, sie spricht auch persönlich mit interessierten Menschen. „Wenn ich in Pfarreien gehe und Vorträge halte, kommen danach Frauen auf mich zu und sagen, sie seien dankbar, dass ich darüber referiert habe. Sie hätten sich noch nie Gedanken darüber gemacht, dass Frauen das vielleicht auch können und wollen.“ Sie glaubt, dass viele Frauen „ihr Leben den Vorgaben der Kirche unter, obwohl sie vielleicht lieber anders leben würden.“

Es gebe immer noch eine Kultur des Schweigens, so Jacqueline Straub. Die Frauen, die den Wunsch hegen, Priesterin zu werden, würden sich häufig nicht trauen, dazu zu stehen. „Sie sagen zu mir, dass sie mich unterstützen, aber selbst trauen sie sich nicht, öffentlich über ihren Wunsch zu sprechen. Das ist so traurig, dass es noch immer solch eine Kultur des Schweigens gibt.“ Das sei ein Machtmechanismus, der in der Katholischen Kirche immer noch gut funktioniere. „Man wird für seine eigene Meinung bestraft, obwohl diese im Fall des Frauenpriestertums die richtige ist.“

Das gesamte Interview finden sie in der aktuellen Ausgabe des BENE-Magazins. >>Zum Magazin

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