Essener Dom feiert die Goldene Madonna und betet für die Mission

Feierlicher Gottesdienst mit Weihbischof Ludger Schepers rückt am Sonntag, 13. Oktober, um 10 Uhr zwei Themen in den Fokus. Neben dem „außerordentlichen Sonntag der Weltmission“ geht es um die Goldene Madonna als Bild der vor 60 Jahren zur Bistumspatronin bestimmten „Maria, Mutter vom Guten Rat“.

Wenn Weihbischof Ludger Schepers am Sonntag, 13. Oktober, um 10 Uhr einen feierlichen Gottesdienst im Essener Dom feiert, stehen gleich zwei besondere Themen im Fokus: Die Bestimmung der im Bild der Goldenen Madonna verehrten „Maria, Mutter vom Guten Rat“ zur Patronin des Bistums Essen vor 60 Jahren – und der von Papst Franziskus für diesen Oktober ausgerufene „außerordentliche Monat der Weltmission“.

Indische Ordensschwestern zu Gast im Ruhrbistum

An dem Pontifikalamt werden auch die beiden indischen Ordensschwestern Sr. Annie und Sr. Lissamma teilnehmen, die derzeit auf Einladung des Hilfswerks Missio im Bistum Essen unterwegs sind und von ihrer Arbeit als „Touring Sisters“ im Nordosten Indiens berichten. Dort teilen sie das einfache Leben der indigenen Bevölkerung, helfen insbesondere Jugendlichen aus dem Teufelskreis der Schuldknechtschaft auszubrechen und kämpfen gegen Menschenhandel auf den Teeplantagen. In den Gemeinden des Bistums Essen steht die Weltmission und die Arbeit von Missio am 27. Oktober auf der Agenda. Dann sind die Gemeinden eingeladen, ihre Gottesdienste zu diesem Thema zu gestalten – und die Kollekte kommt der Missionsarbeit zu Gute.

Älteste Marienfigur der Welt

Im Pontifikalamt am 13. Oktober wird Weihbischof Schepers den Blick der Gläubigen zudem auf die Goldene Madonna in der linken Seitenkapelle des Doms lenken. Vor 60 Jahren – eineinhalb Jahre nach Gründung des Ruhrbistums – hat Papst Johannes XXIII die in dieser Skulptur verehrte „allerseligste Jungfrau Maria unter dem Titel ‚Mutter vom Guten Rat‘ zur Patronin des Bistums Essen“ bestimmt. Die mit Blattgold überzogene Holz-Skulptur entstand bereits um das Jahr 980 und gilt als älteste dreidimensionale Darstellung von Gottesmutter und Jesus-Kind. Anlässlich der Ernennung zur Bistumspatronin vor 60 Jahren zeigt die Domschatzkammer ab Samstag, 12. Oktober, bis zum 2. Februar in der Sonderausstellung „Essen sein Schatz“ zahlreiche Exponate und Bilder rund um das wichtigste Kunstwerk des Ruhrgebiets.

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